Alarmzeit: 10. August 2026, 15:53 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: A45 – Fahrtrichtung Dortmund
Einsatzkräfte: Stadtbrandinspektor (01), Standort Aßlar, Standort Berghausen, Standort Werdorf, Betreuungszug LDK (DRK), Brandschutzaufsicht, Feuerwehr Bischoffen (GW-IuK), Feuerwehr Ehringshausen, Feuerwehr Sinn (ELW 2), Feuerwehr Wetzlar, Löschwasserkonzept LDK, Polizei, Rettungsdienst, THW Dillenburg
Am Montagnachmittag kam es gegen 16 Uhr zu einem Großeinsatz wegen eines brennenden LKW auf der A45 zwischen dem Wetzlarer Kreuz und der Anschlussstelle Ehringshausen. Der mit Müll beladene LKW stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.
Einsatzkräfte der Feuerwehren Aßlar, Ehringshausen und Wetzlar bekämpften den Brand aus mehreren Richtungen. Wegen der Trockenheit kam es rund um die Einsatzstelle zu Böschungsbränden, die ebenfalls abgelöscht werden mussten. Aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse innerhalb der Baustelle mussten die Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Richtungen anfahren. Erheblich erleichtert wurde die Anfahrt durch die nahegelegene Behelfsauffahrt „Am Behlkopf“, über die zahlreiche Einsatzfahrzeuge die Einsatzstelle zeitnah erreichen konnten.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zwischenzeitlich eine Bevölkerungswarnung herausgegeben. Gegen 19 Uhr war das Feuer gelöscht und die Warnung konnte wieder aufgehoben werden.
Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zeitweise befanden sich schätzungsweise mehr als 1.000 Fahrzeuge im Rückstau in Richtung Norden und rund 800 Fahrzeuge im Rückstau in Richtung Süden. Der Verkehr wurde von der Autobahn abgeleitet. Zwischenzeitlich konnte die A45 einspurig für den Verkehr freigegeben werden. Im weiteren Einsatzverlauf musste die Autobahn für Nachlösch- und Aufräumarbeiten erneut voll gesperrt werden. Während der Vollsperrung versorgten Feuerwehr und Helfer des DRK die im Rückstau stehenden Verkehrsteilnehmer mit Getränken und Snacks.
Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde der geladene Müll mithilfe eines Baggers des THW Dillenburg auseinandergezogen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle gegen 21:30 Uhr verlassen.
Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr gegen 7:20 Uhr erneut zu der Einsatzstelle alarmiert, nachdem bei Baggerarbeiten im Bereich der Einsatzstelle weitere Glutnester festgestellt worden waren.
Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Aßlar, Wetzlar und Ehringshausen, die Löschwasserkomponente, der Betreuungszug, der Einsatzleitwagen sowie die Brandschutzaufsicht des Lahn-Dill-Kreises, das THW Dillenburg, der Rettungsdienst, die Autobahnpolizei sowie die Autobahnmeisterei und ein privates Bergungsunternehmen.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften der beteiligten Organisationen für die professionelle und gute Zusammenarbeit.









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