Alarmzeit: 10. Januar 2026, 6:31 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Ehringshausen
Einsatzkräfte: Stadtbrandinspektor (01), Standort Werdorf, Standort Aßlar (DLK), Feuerwehr Ehringshausen, Feuerwehr Wetzlar (AB-AS), Malteser Wetzlar, Polizei, Rettungsdienst, THW Wetzlar
Über 12 Stunden waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Aßlar am Samstag, den 10.01.2026, zur Unterstützung der Feuerwehr Ehringshausen im Einsatz.
Um 6:30 Uhr erfolgte die Nachforderung der Drehleiter aus Aßlar zu einem Gebäudebrand in der Dr.-Hermann-Huttel-Straße in Ehringshausen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte standen Teile des Dachstuhls bereits in Vollbrand. Während Einsatzkräfte der Feuerwehr Ehringshausen im Gebäude zur Brandbekämpfung vorgingen, wurde von außen über die Drehleiter die Dachhaut geöffnet um Flammen und Glutnester gezielt abzulöschen.
Gegen 7:20 Uhr wurde der Standort Werdorf mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Die Werdorfer Einsatzkräfte richteten zudem einen Atemschutzsammelplatz mithilfe des darauf spezialisierten „MTW-Atemschutz“ ein. An dem Sammelplatz wurden die eingesetzten Atemschutzgeräteträger sowie Atemschutzgeräte erfasst, koordiniert und bereitgestellt. Ein Abrollbehälter (AB-Aufenthalt) der Feuerwehr Ehringshausen diente unmittelbar neben dem Sammelplatz als beheizter Ruheraum.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnten gegen Nachmittag die meisten Einsatzkräfte schrittweise aus dem Einsatz herausgelöst werden. Im Einsatz verblieb insbesondere die Drehleiter der Feuerwehr Aßlar, die noch bis in die Dunkelheit hinein das THW Wetzlar bei der Absicherung des offen gelegten Dachstuhls mit Planen unterstützte.
Parallel zum Einsatzgeschehen in Ehringshausen wurde der Stadtbrandinspektor am frühen Abend zu einer Tierrettung nach Aßlar alarmiert. Eine verletzte Katze konnte eingefangen und in die Tiermedizin der Uni Gießen gebracht werden.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Ehringshausen sowie allen weiteren eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Verpflegung unserer Einsatzkräfte. Den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern wünschen wir alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.










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