Stromausfall-Ratgeber
Stromausfälle treten in Deutschland insgesamt selten auf, können jedoch jederzeit und ohne Vorwarnung eintreten. Dies wurde zuletzt durch den Stromausfall in Berlin infolge einer mutmaßlichen Sabotageaktion im Januar 2026 deutlich. Ein länger andauernder Stromausfall betrifft nicht nur Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Auch Telekommunikation, Internet, Tankstellen, Supermärkte und Geldautomaten funktionieren ohne Strom nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt. Eine eigene Vorsorge ist daher sinnvoll und wird von den Behörden ausdrücklich empfohlen:
- Sie sollten immer einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen sowie Batterien und Feuerzeugen vorhalten.
- Falls Sie einen Kamin oder Ofen haben, sollten Sie sich einen entsprechenden Vorrat an Holz, Kohle oder Briketts zulegen.
- Halten Sie genügend Essen und Trinken vor, um sich für eine gewisse Zeit selbst versorgen zu können. Zum Zubereiten nutzen Sie einen Garten- oder Tischgrill (nicht im Haus grillen!) oder einen Campingkocher.
- Halten Sie wichtige Medikamente, insbesondere solche, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, in ausreichender Menge vor. Falls Sie pflegebedürftige Angehörige haben, sollten Sie diese zu sich holen und sie für einige Zeit selbst versorgen können. Wichtige öffentliche Infrastruktur wie Krankenhäuser wird zwar durch Notstrom versorgt, ist aber wahrscheinlich stark überlastet.
- Halten Sie zu Hause immer eine ausreichende Bargeldreserve vor. Geldautomaten funktionieren bei Stromausfall nicht.
- Halten Sie unbedingt ein batteriebetriebenes Radio bereit. Über den Rundfunk erhalten Sie auch bei Stromausfall noch Informationen. Falls Sie kein batteriebetriebenes Radio besitzen, können Sie sich beispielsweise über ein Autoradio informieren.
- Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Feuerwehr, die bei einem längeren Stromausfall immer besetzt ist. Sie sollten unbedingt eigene Löschmittel Zuhause vorhalten (Feuerlöscher, Löschdecken, etc..)
Weitere Informationen zu dem Thema:
Um auf einen längeren Stromausfall vorbereitet zu sein sollten Sie rechtzeitig Vorbereitungen treffen. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.