Brandschutzerziehung

Jährlich sterben ca. 400 Menschen in Deutschland an den Folgen eines Brandes.

Die meisten dieser Brandopfer sterben in den eigenen vier Wänden – so kam es allein im Jahr 2011 zu etwa 230.000 Wohnungsbränden. In vielen Bundesländern wurde daher die Rauchmelderpflicht eingeführt (Seit 2005 auch in Hessen), welche einen Rückgang der Brandopfer von bis zu 50% zur Folge hatte.

Nicht selten sind die Ursachen für einen solchen Brand der unachtsame Umgang mit offenem Feuer, fahrlässiges Verhalten im Alltag oder Kinder, die mit Feuer spielen. Auch rückt die Feuerwehr oft zu Einsätzen aus, bei denen ein Feuer mit der richtigen Ausrüstung vor Ort (wie z.B. einem Feuerlöscher) schnell hätte selbst bekämpft werden können.

Um über die Gefahren und den richtigen Umgang mit Feuer aufzuklären, wurde der Fachbereich Brandschutzerziehung ins Leben gerufen.
Er sieht vor, die Teilnehmer mit theoretischen und praktischen Unterricht über die Gefahren von Feuer aufzuklären, das richtige Verhalten im Brandfall zu vermitteln und das Bekämpfen von kleineren Bränden zu schulen.
Darüber hinaus gewährt die Brandschutzerziehung auch einen Einblick in die Arbeit und Ausrüstung der Feuerwehr und zeigt was passiert, nachdem der Notruf 112 abgesetzt wurde.

Die Brandschutzerziehung richtet sich vorallem an Kindergärten und Grundschulen. Auch städtische Mitarbeiter wurden bereits geschult.


Feuerlöscherübungsanlage

Mit der mobilen Feuerlöscherübungsanlage können verschiedenen Brandszenarien realistisch dargestellt werden und der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher geübt werden.

Zu den möglichen Trainingsinhalten gehören:

– großflächige offene Brände
– Mülleimerbrand
– Schaltkastenbrand
– Fettbrand
– Modul zur Vorführung Druckbehälterzerknall

Die Übungsanlage wird zur Schulung von Einsatzkräften, städtischen Mitarbeitern oder für Vorführungszwecke genutzt und ist Teil der Brandschutzerziehung.

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